Data · Live

Customer Intelligence Hub

Alle Kundendaten an einem Ort. Und jeden Morgen eine Liste, was heute zu tun ist.

Kundendaten liegen in ERP, Newsletter-Werkzeug, Chat und Kampagnensystem nebeneinander. Der Hub führt sie zusammen, reichert sie an, bewertet sie nach Kennzahlen und leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen ab. Jede mit Begründung, keine ohne Freigabe.

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Datenmodell
B2B und B2C
Bewertung
Kaufverhalten, Risiko, Wert
Empfehlungen
Immer mit Freigabe
Lernschleife
Aus Ablehnungen
Woran es hakt

Jeder kennt einen Teil des Kunden. Niemand kennt den ganzen.

Die Daten sind da, aber sie sind verteilt. Und weil niemand das vollständige Bild hat, entstehen Entscheidungen aus dem Bauch und aus dem, was gerade jemand erinnert.

01

Vier Systeme, vier Wahrheiten

Das ERP kennt Bestellungen, das Newsletter-Werkzeug die Öffnungen, der Chat die Beschwerden. Wer alle drei zusammenbringen will, exportiert nach Excel und ist am nächsten Tag wieder veraltet.

02

Bewertung nach Gefühl

Welcher Kunde ist wichtig, welcher springt gleich ab, wo lohnt der Anruf. Ohne gemeinsame Kennzahlen entscheidet das jede Person anders, und beim Personalwechsel beginnt es von vorn.

03

Erkenntnisse ohne Folgen

Auswertungen entstehen, werden präsentiert und versanden. Zwischen der Zahl im Bericht und der Handlung im Alltag fehlt der Schritt, der beides verbindet.

Die Lösung

Ein Datenanker, der nicht endet, sondern anfängt.

Der Hub ist bewusst kein weiteres starres CRM. Er ist die Schicht darunter, die Daten sammelt, anreichert, bewertet und daraus Vorschläge macht, die jemand annehmen oder ablehnen kann.

Quellen laufen regelmäßig ein und werden auf ein gemeinsames Kundenbild abgebildet, für Firmenkunden ebenso wie für Endkunden. Ergänzt wird automatisch: Firmendaten, Prüfung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, Zuordnung zu einer Branche. Jede Anreicherung wird protokolliert, samt Anbieter und Fundstelle.

Auf diesem Bild rechnet der Hub die Kennzahlen, die Vertrieb und Marketing wirklich brauchen: wie zuletzt, wie oft und für wie viel jemand gekauft hat, wie hoch das Abwanderungsrisiko ist und welchen Wert die Beziehung über die Zeit hat.

Daraus entstehen Handlungsempfehlungen. Jede nennt ihren Anlass und ihre Regel. Wird eine abgelehnt, muss ein Grund dazu, und aus wiederkehrenden Gründen entsteht eine Regel, die vergleichbare Fälle künftig unterdrückt oder schärfer fasst. Das System lernt an den Ablehnungen, nicht an Zustimmung allein.

KundenakteAnreicherung mit ProtokollSegmente per RegelEmpfehlungenLernschleifeEinwilligungen
Im Alltag

Drei Szenen aus einer normalen Woche.

Montag, 8:40 Uhr

Statt einer Berichtssuche steht eine Liste bereit: zwölf Empfehlungen, priorisiert, jede mit Anlass. Vier davon werden angenommen, zwei abgelehnt, und die Ablehnungen schärfen die Regel für nächste Woche.

Ein Kunde ruft an

Das vollständige Profil steht in einem Blick: Bestellungen, letzte Gespräche, Notizen, offene Vorgänge, Einwilligungen. Ohne dass jemand drei Systeme öffnen muss.

Eine Kampagne wird vorbereitet

Die Zielgruppe entsteht als Regel, nicht als Excel-Export. Sie aktualisiert sich von selbst, und die Einwilligung wird je Marke getrennt geprüft, bevor irgendetwas hinausgeht.

So funktioniert es

Anbinden, anreichern, bewerten, empfehlen.

01

Anbinden

Bestehende Systeme werden angebunden und laufen fortan planmäßig ein. Der erste vollständige Abgleich zeigt sofort, wie sauber der Bestand wirklich ist.

02

Anreichern

Fehlende Firmendaten, Branchenzuordnung und Prüfungen werden ergänzt. Jeder Lauf wird protokolliert, damit nachvollziehbar bleibt, woher ein Wert stammt.

03

Bewerten

Kaufverhalten, Abwanderungsrisiko und Kundenwert werden nach denselben Regeln für alle berechnet. Damit wird Bewertung vergleichbar statt persönlich.

04

Empfehlen

Aus Bewertung und Ereignissen entstehen Vorschläge. Annehmen, erledigen oder ablehnen, und die Ablehnung wird zur Regel für das nächste Mal.

Zeigen wir an Ihren echten Daten, welche Empfehlungen daraus entstehen würden.

Gespräch vereinbaren
Kernfunktionen

Was das Modul mitbringt.

Kundenakte für B2B und B2C

Ein Bild je Kunde, mit Ansprechpartnern, Bestellungen, Gesprächen, Notizen und freien Zusatzfeldern.

Automatische Anreicherung

Firmendaten, Prüfung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, Branchenzuordnung. Jeder Lauf mit Anbieter, Fund und Auslöser protokolliert.

Kennzahlen statt Bauchgefühl

Kaufverhalten, Abwanderungsrisiko und Kundenwert nach einheitlichen Regeln, laufend neu berechnet.

Segmente per Regel

Zielgruppen entstehen aus Bedingungen und aktualisieren sich selbst. Analyse-Segmente bleiben aus dem Versand heraus.

Empfehlungen mit Freigabe

Jede Empfehlung nennt Anlass und Regel. Nichts wird automatisch ausgeführt, der Status bleibt nachvollziehbar.

Lernschleife aus Ablehnungen

Eine Ablehnung braucht einen Grund. Aus wiederkehrenden Gründen entstehen Regeln, die vergleichbare Fälle unterdrücken oder schärfer fassen.

Kampagnen und Einwilligungen

Versandentscheidungen je Kunde, Einwilligungen getrennt je Marke, Streckung des Versands und Freigabe vor dem Hinausgehen.

Ereignis-Zeitleiste

Was ist wann passiert, ausgelöst von wem. Über alle angebundenen Systeme hinweg an einer Stelle.

Schnittstelle für Agenten

Andere Werkzeuge und Assistenten greifen über eine definierte Schnittstelle auf Profile und Empfehlungen zu.

Zwei-Faktor-Anmeldung

Zugang nur mit zweitem Faktor, Rollen und Rechte je Bereich, vollständige Änderungsspur an den Datensätzen.

Aufgaben und Tickets

Aus einer angenommenen Empfehlung wird eine Aufgabe mit Verantwortlichem, statt einer Notiz, die niemand wiederfindet.

Automatisierungen

Auslöser, Bedingung, Aktion. Für die wiederkehrenden Abläufe, bei denen die Freigabe im Einzelfall keinen Erkenntnisgewinn bringt.

Wo es wirkt

Drei Rollen, drei messbare Ergebnisse.

Vertriebsleitung

Abwanderung wird sichtbar, bevor der Umsatz fehlt. Die Nachfassliste entsteht aus Kennzahlen statt aus Erinnerung.

Kundenservice

Der Kontext steht vor dem ersten Satz. Weniger Rückfragen intern, kürzere Gespräche, weniger Weiterleitungen.

Marketing

Zielgruppen ohne Datenexport, Einwilligungen je Marke sauber getrennt, und eine belastbare Grundlage für die nächste Kampagne.

Einblick

Zwei Ansichten, mit denen tatsächlich gearbeitet wird.

Links die Arbeitsliste am Morgen, rechts die Kundenakte im Gespräch. Beide sind der Ort, an dem eine Entscheidung fällt, und nicht ein Bericht, den jemand später liest.

Sofort Abwanderungsrisiko gestiegen 4 Kunden AnnehmenAblehnen
Woche Angebot ohne Reaktion seit 14 Tagen 7 Vorgänge AnnehmenAblehnen
Woche Kundenwert gestiegen, kein Kontakt 3 Kunden AnnehmenAblehnen
Info Einwilligung läuft aus 11 Kontakte AnnehmenAblehnen
Ablehnung braucht einen Grund. Aus wiederkehrenden Gründen wird eine Regel, die vergleichbare Fälle künftig unterdrückt.

Die Liste, mit der der Tag beginnt

Priorisiert, jede Empfehlung mit Anlass. Annehmen erzeugt eine Aufgabe mit Verantwortlichem, Ablehnen verlangt einen Grund und schärft die Regel.

Kunde seit2019
Umsatz 12 Mon.84.200 €
Offene Vorgänge2
Kaufverhalten stark
Abwanderung erhöht
Kundenwert hoch
Bestellung 4711 · vor 9 Tagen
Reklamation gelöst · vor 3 Wochen
Branche ergänzt · Quelle geprüft

Ein Bild statt vier Systeme

Kennzahlen, Verlauf und Herkunft jedes angereicherten Werts an einer Stelle. Der Kontext steht, bevor das Gespräch beginnt.

Abstrahierte Darstellung mit erfundenen Werten. Welche Kennzahlen und Spalten in Ihrer Installation stehen, legen wir gemeinsam fest.

Einordnung

Nicht eines der vier Wirkungsfelder. Das Fundament darunter.

Die Plattform hat vier Wirkungsfelder und darunter ein Fundament aus Datenbasis und Betrieb. Der Customer Intelligence Hub ist Teil dieser Datenbasis: Er beantwortet selbst keinen Prozess, sondern liefert das Kundenbild, auf dem die Module in den Wirkungsfeldern arbeiten.

Culture
Menschen befähigen, nicht ersetzen.
Agents
Prozesse automatisieren, Freiraum schaffen.
Knowledge
Erfahrungswissen sichern und nutzbar machen.
Content
Kommunikation skalieren, on brand und on quality.
Fundament · Datenbasis
Strukturierte, verknüpfte Daten als Kontext für jedes Modul. Hier sitzt der Hub.
Fundament · Betrieb und Hoheit
Cloud, Hybrid oder On-Premise, auf Wunsch auf dem Local AI Server.
Module, die auf dem Kundenbild aufsetzen
Inbound ManagementKanäle zentral, Antworten mit Kontext
Reduziertes CRMAngebote direkt aus der Kommunikation
Agent-as-a-ServiceÜbernimmt wiederkehrende Abläufe
Marketing Performance MonitorDie Kanalsicht daneben
Content CreatorZielgruppen für die Ansprache
Corporate MemoryBelegtes Wissen als Kontext

Zur häufigsten Rückfrage: Der Hub ist kein CRM und ersetzt auch keines. Das Reduzierte CRM ist ein eigenes Modul für die Vertriebsarbeit am einzelnen Vorgang, also Angebote und Abschlüsse. Der Hub liegt darunter und liefert das Kundenbild, aus dem dieses und die anderen Module schöpfen. Ein gewachsenes ERP bleibt ebenfalls, wo es ist.

Betrieb und Datenhoheit

Kundendaten sind der sensibelste Bestand, den Sie haben.

Deshalb entscheiden Sie, wo sie liegen. In jeder Variante datenschutzkonform, mit Rollen, Rechten und vollständiger Änderungsspur.

Cloud

Betrieb in europäischen Rechenzentren, mit Monitoring und Updates im laufenden Betrieb. Der schnellste Weg in den Regelbetrieb.

Hybrid

Sinnvoll, wenn einzelne Quellen das Haus nicht verlassen dürfen, der Rest aber von der gemeinsamen Auswertung profitieren soll.

On-Premise

Vollständig im eigenen Netz, auf Wunsch auf dem Local AI Server. Auch die Anreicherung lässt sich dann auf lokale Verfahren begrenzen.

Ein Zitat sagt mehr als viele Versprechen
„Vorher hat jeder seine eigene Liste gepflegt. Heute schauen wir alle auf dieselbe, und wir streiten nicht mehr über die Zahlen, sondern nur noch über die Reihenfolge. Das ist ein deutlich besserer Streit.“

Leitung Vertrieb, Handelsgruppe mit zwei Marken

Preise

Eine Einrichtung, ein planbarer Betrieb.

Gestaffelt nach angebundenen Datenquellen, Bestandsgröße und Nutzerzahl. Die Einrichtung deckt Anbindung, Abgleich, Bewertungsregeln und die Einführung im Team.

PaketFür wenUmfang *Einrichtung *Betrieb *
StarterErste Zusammenführung2 Datenquellen · bis 25.000 Kundendatensätze · bis 20.000 Aktualisierungen pro Tag · 5 Nutzerab 7.500 €199 € / Mon.
BusinessVertrieb und Marketing im Regelbetrieb5 Datenquellen · bis 250.000 Datensätze · bis 200.000 Aktualisierungen pro Tag · 20 Nutzer · Empfehlungen und Lernschleifeab 16.500 €449 € / Mon.
ProMehrere Marken, hohe Voluminaunbegrenzte Quellen · Durchsatz nach Vereinbarung · Agenten-Schnittstelle · eigene Anreicherungsanbieterab 27.500 €890 € / Mon.
CorporateKonzernstrukturen mit mehreren Mandanten, eigener Betriebsumgebung oder besonderen Anforderungen an Nachweise: auf Anfrage.

Bestand und Durchsatz

Zwei getrennte Größen. Der Bestand sind die gespeicherten Kundendatensätze, der Durchsatz die Aktualisierungen, Ereignisse und Webhook-Aufrufe pro Tag. Ein kleiner Bestand mit hohem Durchsatz kostet mehr Betrieb als ein großer, der sich selten ändert.

Anreicherung nach Aufruf

Firmendaten, Prüfungen und Branchenzuordnung laufen über externe Anbieter und werden zum Einkaufspreis durchgereicht. Enthalten sind 5.000 Anreicherungen pro Monat (Business), darüber nach Aufwand. Wiederholte Prüfungen desselben Datensatzes zählen nur einmal je Intervall.

Versand und Kampagnen

Der Versand selbst läuft über Ihren bestehenden Anbieter und wird dort abgerechnet. Der Hub steuert Segmente, Einwilligungen und Freigaben. Enthalten sind zwei angebundene Versandkonten, weitere je 39 € im Monat.

Im Betrieb enthalten sind Wartung, Updates und ein monatliches Kontingent für die KI-Nutzung. Server- und Hostingkosten kommen separat hinzu.

* Orientierungswerte. Umfang, Mengen und Preise werden im Angebot fallspezifisch angepasst, weil Quellenzahl, Durchsatz und Anreicherungstiefe den Aufwand bestimmen.

Alle Preise verstehen sich netto, zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Häufige Fragen

Was Entscheider zuerst fragen.

Was passiert automatisch, und was nicht?

Automatisch laufen der Datenabgleich, die Anreicherung und die Berechnung der Kennzahlen. Alles, was nach außen wirkt, also Ansprache, Versand und Angebot, braucht eine Freigabe. Diese Trennung ist bewusst gesetzt und lässt sich für einzelne, wiederkehrende Abläufe gezielt lockern.

Ersetzt das unser CRM?

In der Regel nicht. Der Hub legt sich über die bestehenden Systeme und führt zusammen, was dort verteilt liegt. Wo ein CRM ohnehin nur als Adressbuch genutzt wird, kann er es ablösen. Das ist aber eine Entscheidung im Projekt und keine Voraussetzung.

Wo liegen die Daten?

Wo Sie es festlegen. Cloud in Europa, hybrid oder vollständig im eigenen Netz. Bei lokalem Betrieb lässt sich auch die Anreicherung auf Verfahren begrenzen, die das Haus nicht verlassen.

Wie lange dauert es bis zur ersten Empfehlung?

Der erste vollständige Abgleich läuft in der Regel in der ersten Woche. Belastbare Empfehlungen entstehen, sobald genug Historie eingelaufen ist, meist nach vier bis sechs Wochen. Bis dahin ist der Hub bereits als gemeinsames Kundenbild nutzbar.

Der erste Schritt

Zwei Quellen. Ein Abgleich. Eine ehrliche Bestandsaufnahme.

Wir binden zwei Ihrer Systeme an und führen den ersten Abgleich durch. Danach wissen Sie, wie sauber Ihr Kundenbestand wirklich ist und welche Empfehlungen sich daraus schon heute ableiten ließen.